Affirmationen: wie du dir deine eigene Affirmationsmeditation erstellst

Affirmationen wird ein großer Nutzen zugesprochen. Sie können das Selbstbild positiv beeinflussen und dich motivieren, positive Veränderungen in dein Leben zu bringen.

Eine Affirmation hat nur nichts mit abgebildeten Visualisierungen zu tun. Aber ums Visualisieren geht es trotzdem. Bei Affirmationen entstehen Bilder vor dem geistigen Auge.

Was ist eine Affirmation?

Eine Affirmation ist eine positiv formulierte Aussage, die du mehrfach täglich über mehrere Wochen wiederholst. Sie kann dich dabei unterstützen, deinen negativen inneren Monolog zu unterbrechen und dein Selbstbild zu stärken.

Eine Affirmation sollte positiv, im Präsenz und als Ich-Botschaft formuliert sein.

Beispiele für mehr Affirmationen zum Thema "Selbstakzeptanz" sind:

  • Ich bin glücklich.
  • Ich mag mich.
  • Ich bin voller Energie.
  • Ich bin stark.
  • Ich bin einzigartig.

Es macht am meisten Sinn, individuelle Affirmationen zu nutzen. Also Sätze, die zu dir und deiner Situation passen. Die dir da helfen, wo du sie brauchst.

Es gibt zahlreiche weitere Informationen im Netz. Je nachdem, zu welchem Thema du dir Sätze wünschst, googelst du dieses am besten in Kombination mit dem Suchwort Affirmation.

Du kannst in jedem Fall deine eigenen Sätze formulieren.

Affirmationen im Alltag nutzen

In der Regel sollten Affirmationen mehrfach täglich gesprochen werden. Wenn du also deine Affirmation formuliert hast, dann sprichst du sie mehrfach täglich laut aus. Alternativ kannst du den Satz in einem dafür geeigneten Buch niederschreiben.

Eine Alternative (oder Ergänzung) zum täglichen Aussprechen der Aussagen ist, sie anzuhören. Das funktioniert am besten mit Musik. Nimmt unser Gehirn Informationen auf, während wir Musik hören, dann verbessert das nach Lozanov die Merkfähigkeit. Der Autor Brian Tracy schlägt auf Grundlage von Lozanovs These vor, Affirmationen und Entspannungsmusik zusammenzufügen.

Eine gute Idee.

Affirmationen täglich laut zu formulieren, kann sicherlich hilfreich sein. Doch eine individuelle Affirmationsmeditation anhören zu können, macht noch viel mehr Spaß. Die Aussagen, die du dir anhören willst, kannst du so frei nach eigenem Bedarf wählen. Ein weiterer Vorteil ist, du kannst sie mit der Musik deiner Wahl kombinieren.

Das Ergebnis kannst du dir morgens nach dem Aufstehen, beim Spazierengehen oder abends beim Abschalten auf dem Sofa jederzeit anhören.

So geht‘s – eine eigene Affirmationsmeditation erstellen

Mit den folgenden 7 Schritten erstellst du deine eigene Affirmationsmeditation, die zu dir und deinem Thema passt.

Schritt 1: Du formulierst deine Affirmationen. Du kannst einen Satz nutzen oder mehrere. Ganz wie es sich für dich gut anfühlt. Wenn dir die Ideen fehlen, lässt du dich von einer Google-Suche inspirieren. Deine Favoriten schreibst du auf.

Schritt 2: Du sprichst die Affirmationen, die du aufgeschrieben hast, mehrfach hintereinander ein. Du kannst dafür die Aufnahmeapp deines Handys verwenden. Oder du nutzt direkt deinen PC.

Schritt 3: Du suchst dir eine ruhige Entspannungsmusik, die du gern hörst. Du bist auf der sicheren Seite, wenn du dafür lizenzfreie Musik nutzt. Es gibt zahlreiche Plattformen, um fündig zu werden. Beispielsweise bieten Free Music Archive, YouToube Audio Library und Eoun.com lizenzfreie Musik zum Download an.

Schritt 4: Du kombinierst deine Aufnahme mit der Musik. Das ist relativ leicht gemacht, indem du in einem Video- oder Audiobearbeitungsprogramm deiner Wahl beide Dateien übereinanderlegst.

Schritt 5: Du suchst dir aus, wie das Verhältnis von der Lautstärke deiner Aufnahme zur Musik sein soll und regelst entsprechend den Pegel einer der Aufnahmen herunter.

Schritt 6: Du entscheidest dich für eine Länge, die deine Meditation haben soll. Wenn dein eingesprochenes Audiomaterial eine Länge von 2 Minuten hat, du aber 10 Minuten Dateilänge willst, dann kopierst du dein Material 5x. Die Musik kopierst du auch und passt die finale Länge an deine Audiodaten an.

Schritt 7: Du exportierst die Datei als Mp3. Voila! Fertig ist deine eigene Affirmationsmeditation. Du kannst sie nun jederzeit anhören.

Das Anhören stärkt dein Selbstbild und hilft dir, deine Ziele anzugehen. Und das mit einer positiven Grundhaltung – also habe deine persönlichen Affirmationen in greifbarer Nähe und nimm dir Zeit zum Anhören.

Die Alternative: Affirmationen mit Meeresrauschen

Wenn du erst mal reinhören möchtest, wie eine Meditation mit Affirmationen klingen kann, dann klicke dich gern ins Video.

Du hättest am liebsten noch ein weiteres Empfehlung für eine Methode, mit denen du deinen Zielen näher kommst? Klicke hier & komme zum Tooltipp: Ressourcenrad..