13. Aug 2021

Warum es sich lohnt, einfach mal nichts zu tun.

Es ist August und im Süden Deutschlands Urlaubszeit. Deshalb fühlt sich dieser Monat hier und da außerordentlich lazy an. Die Menschen dürfen wieder raus. Sich bewegen, wo sie wollen und sie dürfen wieder reisen.

Diese ruhigen Sommerwochen sind perfekt zum Ausspannen und zum Entspannen geeignet. Gerade wenn in den letzten Monaten viel los war, kannst du jetzt mit richtig gutem Gefühl faulenzen.

Kein Grund, ein schlechtes Gewissen zu haben.

Wie kann Nichtstun aussehen?

Wenn du Tiere magst, fällt dir vielleicht direkt ein Koala ein. Ein kuscheliges Koala, das an einem Baum sitzt. Mit halbgeschlossenen Augen verweilt es stundenlang an seinem Lieblingsort und döst oder schläft.

So kann Nichtstun aussehen. Eine Alternative ist, dich in eine Hängematte wie im Bild zu legen.

Kreatives Nichtstun

Du hältst dich ganz gemütlich an einem bequemen Ort deiner Wahl auf. Dort genießt du deine Zeit. Du hängst deinen eigenen Gedanken nach. Und nimmst wahr, was gerade geschieht. In dir oder um dich herum.

Mit dem aktiven Beobachten lernst du deine Umgebung neu kennen.

Du entdeckst die Bäume, Pflanzen und Blumen um dich herum mit neuen Augen. Dir fällt auf, wie feingliedrig und vielfältig Insekten sind, die auf den Pflanzen ihre Zwischenstation machen. Du beobachtest, wie unterschiedlich Menschen aussehen. Und nimmst wahr, wie sie sich fortbewegen. Zu Fuß, mit neuen eleganten Autos, mit alten markanten Autos, einem Elektroroller oder einem sportlichen Fahrrad.

Beim ziel- und zeitlosen Beobachten fallen dir Dinge auf, die du vorher noch nie gesehen hast. Weil du selten so detailliert dein Umfeld untersucht hast. Mit seinen visuellen Reizen, den unterschiedlichen Geräuschen und den Gerüchen.

Nichtstun Lite

Tagelanges „Einfach-nur-da-sein“ und konzentriertes Beobachten ist vermutlich eine spannende Erfahrung, die zu vielen neuen Insights führt.

Aus meiner Sicht spricht allerdings nichts gegen das Nichtstun in der Lite-Version.

Verbringe deine Zeit ruhig auch mit Dingen, die dir Spaß machen, Gelassenheit bringen und Energie geben. Zum Beispiel mit dem Musikhören, Lesen, Spazierengehen oder schöpferischen Tätigkeiten.

So wirkt sich Nichtstun auf den Körper und den Geist aus.

Es lohnt sich, einfach mal nichts zu tun.

Medizinische Studien zeigen positive Effekten auf unseren Körper, wenn wir uns Zeit zum Innehalten einräumen. Der Blutdruck senkt sich und das Immunsystem wird gestärkt. Mit der angenehmen Leere in deinem Kopf sprießen auch die Ideen viel besser. Deine Kreativität wird angekurbelt.

Du bekommst plötzlich neue Impulse, was du tun könntest. Ideen, wie du endlich etwas realisieren kannst, was du schon länger tun wolltest. Oder du weißt, wie du bislang unentdeckte Lösungen für deine Probleme einsetzt, die dich schon länger gequält haben.

Hast du heute auch noch ein paar Minuten Nichtstun geplant?


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